Wärmetherapie

Die Wärmetherapie ist eine der ältesten Therapieformen in der Medizin. Angewendet wird sie in der Schulmedizin, in der chinesischen Medizin und in der Naturheilmedizin. Wärmetherapie wird vor allem bei Muskel- und Gelenkbeschwerden eingesetzt. Aber auch organische Beschwerden (z.B. Unterleibsbeschwerden, Halsentzündungen, Milchstau während des Stillens) können damit gelindert werden. Zu erreichende Wirkungen der Wärmetherapie sind bessere Durchblutung, Muskelentspannung und Schmerzlinderung. Bei entzündlichen Erkankungen wie bestimmten Rheumaformen sollte die Wärmetherapie nicht eingesetzt werden.

Anwendungsmöglichkeiten

Die Anwendung der Wärmetherapie erfolgt vor allem mit Stoffen, die vorher erwärmt werden: Kirschkernkissen, Hot-Cold-Packs, Wärmflasche, Moorpackungen (Fango). Auch durch Salben mit Capsacain als Inhaltsstoff kann eine Erwärmung des Gewebes erreicht werden. Dies ist vor allem für Sportler interessant, die nur lokal begrenzte Verletzungen wie Muskelzerrungen behandeln wollen. Geräte zur Wärmetherapie sind Wärmelampe (z.B. Rotlicht), Kurzwelle oder Mikrowelle, die oft im gynäkologischen oder HNO-Bereich eingesetzt werden.