Begriffe wie Klimawandel, globale Erwärmung und CO2-Bilanz prägen das Bild unserer Zeit. Gezielte Maßnahmen zur Einsparung von Energie rückten nicht erst seit Einführung der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV) in den Fokus der Bau- und Immobilienbranche. Schon seit längerer Zeit setzt man sich in Fachkreisen mit umweltrelevanten Themen wie Nachhaltigkeit und Energieeinsparpotenzial auseinander. Seit rund 20 Jahren entstehen in Deutschland und auf der ganzen Welt Immobilien, die den externen Energiebezug zu minimieren versuchen. Kann dieser externe Energiebezug im Jahresmittel durch den vom Gebäude erzeugten Energiegewinn kompensiert werden, so spricht man von einem sogenannten Nullenergiehaus. Die beiden wichtigsten Eckpunkte bei der Entwicklung von zukunftsweisenden Gebäuden stellen weiterhin die Optimierung des Energiebedarfs sowie die Optimierung des Energieertrags dar.
Optimierung des Energiebedarfs
Optimierung des Energieertrags
Die Ertragsseite birgt ein erhebliches Entwicklungspotenzial: Fotovoltaikanlagen machten den Anfang und sind inzwischen günstig in der Anschaffung sowie technisch ausgereift. Auch Dach- und Fassadenelemente zur Warmwassererzeugung haben sich etabliert. Die Maßnahmen zur Optimierung des Energieertrags werden wesentlich zur Gestalt der Gebäudehülle beitragen.
Die neue Zielsetzung lautet: Der vom Gebäude erzeugte Energiegewinn soll sogar höher sein als der Energieverbrauch des Gebäudes. In diesem Zusammenhang spricht man vom sogenannten Plusenergiehaus. So soll es zum Beispiel möglich werden, die Batterie eines Elektroautos mittels der vom Haus erzeugten Solarenergie zu speisen.

